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Filme

Hier finden Sie Informationen zu Filmen, die ich sehr gerne sehe, aber auch über Filme die ich fürchterlich fand.

Zu diesen Filmen zählen unter anderem Actionfilme, Komödien, Dramen, Horrorfilme und noch viele andere Genres. Ich hoffe, ich kann hier den einen oder anderen Anstoß zu einem tollen Filmeabend geben.

 

Warum Filme?

Warum schaue ich mir Filme an? Und wann schaue ich welche Filme? Es gibt viele Fragen zum Thema Film.

Filme sind die neueste Form der Kunst, die dann allerdings eher den moderneren Menschen gefallen. Altmodische Menschen, die eher glauben, dass Bilder oder Musik von vor Jahrhunderten, immernoch das Maß aller Dinge sind, sind mit diesem Medium kaum vertraut und machen sich auch keinerlei Gedanken über diese wunderbaren Werkzeuge der Ablenkung.

Aber eins steht fest, auch Dinosaurier sterben aus. Das Medium Film ist das wohl beliebteste von allen. Gefolgt von Musik und sportlichen Ereignissen. Selbst das Theater kommt nicht mehr hinterher, da viele K?nstler nur noch versuchen das Theater als krasses Bildwerk zu nutzen um Menschen zu schockieren. Leider bleibt dabei das eigentliche Thema "Geschichte des Stückes" auf der Strecke. Wer will schon die ganze Zeit nur nackte Menschen sehen?

Filme vereinen alle Formen der Kunst in sich. Sie beinhalten Bilder, Musik und natürlich in den meisten Fällen am wichtigsten: die Geschichte. Welche hier am beliebtesten sind ist nicht leicht zu sagen, da hier Action, Komödie (die schwerste aller Formen der Kunst) oder auch Dramaturgie (die leichteste aller Kunstformen) immer andere Zielgruppen ansprechen.

Was mich am meisten erfreut, ist die Tatsache, dass die deutschen Synchronsprecher eine hervorragende Arbeit leisten und uns tolle Erlebnisse auch in unserer Sprache ermöglichen. In vielen anderen Ländern der Welt sind die Synchronisationen aus dem englischen oft eine ziemliche Katastrophe. Die deutschen allerdings finde ich super. So konnte z.B. der Film "The Big Lebowski" qualitativ aufgewertet werden, indem die obszönen immer wiederkehrenden Begriffe wie "F*ck" durch Begriffe wie "bekackt" ausgetauscht werden. Was dem Humor dieses Klassikers doch ein wenig gerechter wurde. (Beschreibung folgt.)

Nimmt man die Kunst des Filmes, muss ich leider erkennen, dass viele Filmemacher leider viel zu oft auf Special Effects setzen. Nur leider kann der Mensch sich nicht mit Special Effects identifizieren, was dazu führt, dass immer weniger Kult um immer mehr Filme zustande kommt. Denn ein Mensch kann sich am besten mit einem Menschen identifizieren.

Nimmt man Special Effects nur um einige Szenen zu verwirklichen die sonst nicht möglich wären, würde ich mich freuen, wenn es das Auge am besten nicht sehen würde, dass es sich um FX handeln würde. Dies ist besonders gut in dem Film "Fluch der Karibik" gelungen. Der zweite und dritte Teil wurde dann leider wieder aus Gründen die ich nicht nachvollziehen kann durch diese Effekte zerstört. Johnny Depp hätte bei seinem Motto, niemals Wiederholungen zu drehen bleiben sollen. Aber zum Glück hat er danach noch viel zu bieten gehabt, was seine Karriere gerettet hat.

 

Die neusten Filme

Watchmen

Watchmen-Soundtrack-Cover

Heute berichte ich einmal über diesen aus meiner Sicht wirklich herausragenden Film.

Zuerst einmal möchte ich auf die schauspielerischen Leistungen eingehen und sagen, dass ich wirklich alle Rollen sehr glaubhaft fand. Ob der harte Kerl nun seinen weichen Kern zeigt oder die ach doch so liebevolle Dame ihr brutales Gesicht zeigt, es ist sehr gut gelungen.

Die Geschichte dieses Films sehr komplex und behandelt im großen und Ganzen den Weltfrieden in einer etwas anders verlaufenen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Durch die wirklich ausgeklügelten Wendungen in diesem Film, die hier nicht wie in vielen anderen Filmen der letzten Jahre plump eingestreut wurden sondern sich langsam weiterentwickelten, wird es sehr spannend und trotz der l?nge des Films nie langweilig.

Der Film ist sehr brutal in einigen Szenen, also nicht für Kinder geeignet, die den sehr komplizierten Handlungsstrang mit der politischen Aussagekraft sowieso nicht verstehen w?rden. für Erwachsene, die aber bei einem Brachial-Abenteuer auch mal zum Nachdenken angeregt werden möchten ein wahres Muss.

Der Film ist auf DVD leider erst in der FSK16-Version erschienen, was dem Film glatte 25 Minuten raubt und dadurch nicht mehr ganz die Kraft ausstrahlen lässt wie in der ungekürzten Fassung. Deswegen rate ich jedem, der sich diesen Film zulegen möchte: Finger weg und auf die FSK18-Version warten.

Annie (1982)

Annie (1982)

Diese Musical-Verfilmung ist wirklich ein Meisterwerk aus den frühen 80er Jahren. Verfilmt mit den heute auch in den Deutschland sehr bekannten Schauspielern Albert FinneyTim Curry (Gockel) sowie der 11-jährigen Aileen Quinn und der in den USA sehr bekannten Comedy-Sängerin Carol Burnett, ist dies eine gelungenes Stück Spaß des Regisseurs John Huston.

Die kleine Annie lebt in einem Waisenhaus und wird von der bösartigen Miss Hannigan zu jeder Tages- und Nachtzeit drangsaliert und schlecht behandelt. Als es eines Tages der Zufall will, sucht der Milliardär Oliver "Daddy" Warbucks ein Waisenkind für seine Imagepflege. Er denkt allerdings, dass er dann einen Jungen bekommt, der eine Woche lang in seinem Haus leben soll um so die boshaftigkeit bei den Menschen besser aussehen zu lassen. Als er dies bemerkt will er sie direkt wieder loswerden. Annie aber schafft es, ihn dazu zu bringen, sie bei sich aufzunehmen.

Immer mehr erkennt er, dass dieses kleine Mädchen etwas ganz besonderes ist und versucht mit großem Aufwand ihre Eltern zu finden, die ihr ein Amulett hinterlassen haben, von denen sie die andere Hälfte besitzen. Er verspricht eine Belohnung von 50.000 Dollar und muss mit anschauen, wie viele Menschen sich auf einmal um dieses Mädchen reißen. Lauter Betrüger versuchen es, wissen allerdings nichts von dem Amulett. Und deshalb ist immer schnell klar, dass keiner dieser Menschen ihre wahren Eltern sein können.

Mehr darf ich von der Geschichte nicht erzählen, da es ansonsten sehr schade wäre, das Ende vorauszusagen.

Mein Fazit zum Film: Eine fantastisch singende und spielende Aileen Quinn, eine hervorragende Carol Burnett und ein bravuröser Albert Finney machen diesen Film zu einem unvergleichlichem Erlebnis. Die Musik ist wundervoll und versetzt mich in große Freude.

Inception - mit Leonardo Di Caprio

Inception - Poster

In diesem Film geht es um Datendiebstahl, der direkt im Kopf von Menschen begangen wird. Träume sind das Schlüsselwort. Und in diese Träume schleusen sie sich die Diebe ein um die intimsten Geheimnisse  zu besorgen, die man benötigt.

Das ganze nennt man Extraction und ist das gegenteil zum Filmtitel Inception. Denn bei der Inception geht es darum, nicht die Gedanken aus den Träumen zu stehlen, sondern um Gedanken in die Person zu bekommen, von der man will, dass Sie sich dazu entschließt etwas zu tun, was für einen selbst wichtig ist. 

Diese Methode, die Inception, gilt als unmöglich und wurde bisher auch nur einmal angewendet. Ob man es am Ende schafft oder nicht sollte man besser im Kino sehen. Denn dieser Film ist den Kinobesuch definitiv wert.

Dieses Bildgewaltige Meisterwerk von Christopher Nolan hat mich die ganze Zeit in seinen Bann gezogen und immer wieder Fragen aufgeworfen, die man sich immer wieder stellt. Allerdings ist die Geschichte extrem kompliziert und macht einfach Spaß.

Ich war schon lange nicht mehr im Kino und habe mich so gut unterhalten gefühlt wie bei Inception. Leonardo Di Caprio konnte auch hier wieder brillieren und hat wieder gezeigt, dass er zu den Top-Charkterdarstellern zählt. 

Wie ich bereits oben geschrieben habe, empfehle ich es, diesen Film auf jeden Fall im Kino zu sehen. Denn diese Bilder kann man unmöglich, auch auf großen Fernsehern, so sehr genießen. 

True Romance

True Romance - Videocover

Mit diesem Beitrag möchte ich an an einen Film erinnern, der einem Drehuch Quentin Tarantinos entsprang.

Beim Casting wurde die Creme de la Creme des heutigen Hollywood-Himmels aufgenommen. Von Christian Slater, Patricia Arquette, Dennis Hopper, Samuel L. Jackson über Brad Pitt und Gary Oldman sind wohl einige der Stars dabei, die man heute unmöglich in einem Film unterbringen könnte, da dies den Rahmen jedes Budgets sprengen würde.

Bei der Geschichte dieses Films handelt es sich ehrlich gesagt um eine ziemlich plumpe Handlung, die allerdings mit einigen der wohl spektakulärsten Dialoge sowie Actionszenen bestückt, ein wahres Meisterwerk ergeben.

Da die Handlung ziemlich kurz beschrieben werden kann, werde ich dazu nicht viele Worte verlieren sondern einfach nur meine klare Empfehlung aussprechen. Allerdings ist auch darauf zu achten, dass die FSK18-Version dieses Films gekauft werden sollte, da die FSK16-Fassung den Film nicht ansatzweise so darstellen kann wie er es verdient hat.

Michael Jacksons This is it

Michael Jackson This is it

Ich habe den Film im Cinemaxx Hannover gesehen und war schon vor dem Film vollkommen begeistert. Der Fußboden hat ausnahmsweise mal nicht geklebt. Ob es an den Vorgaben des Verleihers lag die Michael Jacksons This is it vermarktet? Wer weiß?

Nun aber mal zum Film. Es war im Grunde genommen ein ganz normales Making Of für die letzte geplante Tournee Michael Jacksons. Als ich nach dem Film aber ein wenig mehr darüber nachgedacht habe, ist mir aufgefallen, dass es wohl eine der gr??ten Verluste der Kunstgeschichte geworden ist. Das Making Of hat echt schon Spaß gemacht und wenn man sich die Interviews angehört hat, dann ist aufgefallen, wie jeder der hervorragenden Sänger, Tänzer und der anderen Musiker mit dem Herzen dabei war.

Es gab viele, die seit ihrer Kindheit Michael Jackson rund um die Uhr geh?rt haben und sich so sehr auf den Traum ihres Lebens, einmal mit Michael Jackson zusammen seinen Lieblingssong zu singen, gefreut haben. Es ist ein wirklicher Verlust.

Der Film an sich war nicht wirklich großartig. Ich habe mich aber gefreut, Michael Jackson noch ein paar mal sehen zu können. Und als er gezeigt wurde, wirkte er wirklich fit. Das war das sonderbarste an der ganzen Geschichte mit seinem Tod. Dieser wird in dem Film übrigens nicht angesprochen.

Einige Szenen des Konzerts wurden in ihrer Planung gezeigt und wirkten so gigantisch, dass es kaum vorstellbar ist, dass sowas auf eine Konzertbühne gebracht werden kann.

Wer Michael Jackson mochte und auch seine Musik, dem empfehle ich auf jeden Fall, sich diesen Film noch einmal anzuschauen. Da er auf DVD erscheinen wird, könnt ihr das auch zuhause tun. Das Geld geht sowieso nicht mehr an MJ. Also versucht nicht, ihn damit zu ehren. Es verdienen nur seine "sogenannten" Freunde daran. So wie es schon immer war.

Tim Burtons Alice im Wunderland

Tim Burtons Alice im Wunderland

Tim Burtons Alice im Wunderland war für mich wie erwartet ein echt guter Film. Eine wie immer hervorragende Besetzung mit einer ganz wundervollen Mia Wasikowska, die in diesem Film ihre erste große Rolle hatte. Auch Johnny Depp und Helena Bonham Carter (der Frau von Tim Burton) spielten ihre Rollen wie gewohnt großartig. Auch wenn die Rolle des Hutmachers aufgrund der Tatsache, dass ein echtes Hollywood-Schwergewicht wie Johnny Depp diese Rolle bekommen hat, ein wenig mehr Gewicht hatte als in der ersten Geschichte des Disney-Klassikers. 

Nat?rlich habe ich mich daran gewagt diesen Film in 3D zu schauen und war begeistert, was man doch alles für tolle Effekte in einen Kinofilm bekommen kann. Manchmal hatte ich dann aber doch das Gef?hl, dass die Effekte der Hauptgrund für den Film waren. Es war auch ein wenig anstrengend ständig alle Bilder in sich aufnehmen zu wollen.

Die Geschichte ist die Fortsetzung des Klassikers aus dem Jahre 1951. Die kleine Alice ist schon ?lter geworden und kann sich kaum noch an das Wunderland erinnern, da sie das ganze für einen Traum gehalten hat. Aber nun muss sie sich wieder gegen die herzlose rote K?nigin behaupten und den bösen Jabberwocky töten.

Mit an ihrer Seite stehen der Hutmacher (Johnny Depp), Tweedledee und Tweedledum (Matt Lucas, bekannt aus der Serie Little Britain), die weiße Königin (Anne Hathaway), der Hund Bayard und viele andere Bewohner aus dem Wunderland.

Am meisten hat mich die Rolle der Alice, gespielt von Mia Wasikowska beeindruckt. Wurde sie im Laufe des Films immer sympatischer. Auch wenn die meisten Figuren aus dem Wunderland reine Computeranimationen waren, fand ich dennoch, dass diese äußerst gelungen waren. 

Was mich am Ende des Films ein wenig stutzig gemacht hat war, dass im Abspann ein vollkommen zusammenhangsloses Lied gespielt wurde. Ist dies in Tim Burton-Filmen meines Wissens noch nie vorgekommen. Da kann man hoffen, dass sich Tim Burton nun nicht kommerzialisieren lässt und irgendwann sowas überflüssiges wie Titanic dreht.

Mein Fazit: Sehr guter Film, aber nicht Tim Burtons bester. 3D muss ich auch nicht nochmal haben. Das ist für Unterhaltung einfach ein wenig zu anstrengend, wenn auch sehr schick anzuschauen.

Daten zum Film:

Erscheinungsjahr: 2010

Laufzeit: 108 Minuten

Regie: Tim Burton

Darsteller: Mia Wasikowska, Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Crispin Glover, Matt Lucas

Musik: Danny Elfman

Filmkritiken


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