Andrew Widdel in den USA

96 Stunden

96 Stunden Filmplakat

Hier geht es um den Film 96 Stunden, der im Original eigentlich Taken heißt. 

Liam Neeson spielt einen ehemaligen Agenten, dessen Tochter von Skrupellosen Menschenh?ndlern entführt wird und verkauft werden soll. Das ganze geschieht bei einem Ausflug nach Europa, bei dem seine Tochter der Band U2 hinterherreisen möchte. Trotz vieler Warnungen ihres Vaters, sich nicht auf fremde Personen einzulassen, geschieht dies und prompt fallen sie und ihre Freundin auf brutale Gruppe von Entführern rein.

Was danach geschieht, ist einfach nur ein hervorragend anzuschauender action-geladener Ablauf, dem man als Zuschauer gerne folgt, da hier nicht mit überflüssigen Erklärungen alla CSI um sich geworfen wird sondern zielstrebig auf die Rache des liebenden Vaters aus ist.

Liam Neeson, der in den letzten Jahren kaum Filme gedreht hat und sich meines Wissens auch noch nie einem schlechten Projekt hingegeben hat, glänzt auch hier wieder als Schauspieler. 

Ich mochte den Film sehr, da er einfach nur geradeaus verlief, ohne Versuch den Film als anspruchsvolles Intellektuellen-Kino hinzustellen. Dabei scheitern heute leider viel zu viele Filme. Wobei ich mich frage, warum überhaupt Action-Filme für Intellektuelle gedreht werden. Da ist wohl kaum eine Zielgruppe vorhanden. Aber ich muss zugeben, dass ich auch einige Leute die sich gerne in die Rolle der Intellektuellen spielen und dennoch auch mal Spaß haben möchten.

Mein Fazit: Ich fand den Film sehr gut, und dabei habe ich nicht mal was anderes erwartet. Wie oben bereits geschrieben, kenne ich eben keinen schlechten Film von Liam Neeson.



Filmkritiken


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